22:30 - Wir sagen Danke

Nach einem fantastischen Triathlontag und einer Sekundenentscheidung im Rennen der Frauen verabschiedet sich die Liveticker-Redaktion vom DATEV Challenge Roth 2018.

Wir bedanken uns bei unseren Motorradfahrern, den Bootsfahrern, der Wasserwacht, den Helfern an der Strecke, dem Sicherheitspersonal, den Veranstaltern und allen Triathlonfans und Zuschauern.

Für den Ticker verantwortlich waren Anton Thomma und Harald Eggebrecht (Redaktion), Sven Weidner, Boris Lehmann, Carmen Abholz, Günther Schmid (Spotter), Arne Cloppenburg (englische Übersetzung). Jetzt verabschieden wir uns und sagen Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr - am 7. Juli 2019.

19:36 - Die O-Töne der Sieger

Felix Walchshöfer: „Als Sebi (Sebastian Kienle) zur mir sagte, dass er dieses Jahr beim DATEV Challenge Roth starten möchte, war das mein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Darüber hinaus haben wir heute einige neue Rekorde gesehen, was mich ebenfalls stolz macht. Darüber hinaus gibt es von Organisationsseite keine größeren Zwischenfälle zu berichten. Das ist wohl die Krönung für diesen Tag.“

Sebastian Kienle: „Keiner der Pro-Athleten möchte Felix Honig um den Mund schmieren, wenn wir sagen, dass Roth ein großartiges Rennen ist. Es ist einfach so. Heute war mein perfekter Tag. Besonders freue ich mich darüber, dass Lucy mich nicht eingeholt hat beim Schwimmen. Im Vorfeld würde ich sagen, lag die Wahrscheinlichkeit bei 50:50, dass sie mich einholt und noch 2 Minuten oben drauf packt. Der kritischste Moment im Rennen war, als ich realisiert habe, dass Cameron schon an der Spitze ist. Da musste ich gleich eine Packung Streichhölzer abbrennen, um schnell zu ihm nach vorne zu fahren.“

Andreas Dreitz: „In den meisten meiner Rennen nehme ich das Publikum gar nicht wahr, wenn ich im Rennmodus bin. Heute habe ich so viele Gesichter gesehen und alles mitbekommen. Das hat mir so viel Energie gespendet. In meinem Rennen habe ich etwas Zeit verloren, weil die Trinkflasche mit meiner Ernährung locker war. Hier wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe gestoppt, um sie nicht zu verlieren. Beim Laufen musste ich hinten raus etwas für meine Pace zu Beginn des Marathons büßen. Es war so schlimm, dass sich das Bergablaufen schlimmer anfühlte als der Weg rauf nach Büchenbach.“

Jesse Thomas: „Ich bin ekstatisch. Als ich vor dem Rennen in die Starterliste geschaut habe, habe ich ausgehend von meinem Fitnessstand gedacht, dass ich vielleicht unter die Top 5 komme und mit etwas Glück die 8-Stunde-Marke unterbiete. Dann habe ich aber so hart auf der zweiten Radrunde gelitten. Auch an den Splitzeiten sieht man, dass ich so richtig explodiert bin. Das liegt wohl daran, dass ich zu lange versucht habe mit Cameron und Sebi mitzufahren. Beim Laufen wusste ich, dass meine Form richtig gut ist. So habe ich dann auch kurz gedacht, dass ich Andy noch einholen kann. Am Ende habe ich mich dann aber dann mehr vor den heranstürmenden Joe und James gefürchtet.“

Daniela Sämmler: „Wow...Es ist verrückt. Ich werde sicher ein paar Tage brauchen, um zu realisieren, was da heute passiert ist. Alle die mich kennen wissen, dass es für mich eine riesen Überwindung war den deutschen Rekord im Vorfeld ins Spiel zu bringen. Ich hatte aber einfach so ein Gefühl, dass ich es schaffen kann. Das Schwimmen war für mich eher mittelmäßig, danach habe ich beim Radfahren durch den Wind ziemlich viel Energie verloren und auch beim Laufen musste ich bis zum Ende alles geben. Bis 10 Meter vor dem Ziel war ich nicht sicher, ob ich hier heute gewinne. Nach dem Rennen heute werde ich sicher nach Roth wiederkommen.“

Lucy Charles: „Es war der härteste Zweikampf, den ich jemals in einem Triathlon ausgetragen habe. Ohne die Anfeuerung des Publikums wäre ich hier heute nicht in das Ziel gekommen. Nachdem ich diese Atmosphäre genießen konnte und das Ergebnis so knapp war, muss ich auf jeden Fall zurück nach Roth kommen.“

Kaisa Sali: „Für mich war es heute einer der härtesten Tage überhaupt. Alles ging irgendwie schief. Ich mich körperlich wirklich schlecht gefühlt. Auch ich hätte mich ohne das fantastische Publikum heute nicht durchkämpfen können. Bis Kilometer 30 habe ich noch ein Rennen gelaufen. Danach war es ein einziger Kampf. An solch harten Tagen lernt man aber für die Zukunft am meisten.“

18:40 - Ein Winterolympionike am Ziel

Ein wenig von der Presse unbeobachtet hat sich heute auch ein Olympionike des Wintersports durch die fränkische Sonne gequält. Der für den SC Motor Zella-Mehlis startende Tino Edelmann gewann Medaillen bei Olympia und Weltmeisterschaften. 2018 kommt eine ganz besondere hinzu und zwar vom DATEV Challenge Roth. Nach 9:40:58h überquerte der ehemalige Nordische Kombinierer heute sichtlich erleichtert den roten Teppich im Ziel.

18:30 - Regionalwertung des Landkreises Roth

Der DATEV Challenge Roth ist nicht nur weltbekannt, sondern gerade in der fränkischen Region ein ganz besonderes Ereignis. Da überrascht es nicht, dass es auch 2018 eine eigene Landkreiswertung gab. Hier sind die Resultate dazu:

Männer

  1. 9:06:36h - Weber, Stephan
  2. 9:25:02h - Spangenberg, Benedikt
  3. 9:31:51 - Weber, Manuel

Frauen

  1. 10:09:05h - Rölz, Jelena
  2. 11:27:22h - Grießemer, Katharina

 

18:27 - Weltmeisterschaft der Firefighter

Die Feuerwehrmänner haben heuer erneut ihre Weltmeisterschaft in Roth ausgetragen. Auch hier darf Deutschland einen verdienten Doppelsieg feiern. Auf Platz 1 landet Lukas Krämer (8:08:21h/GER) vor Mattias Hofacker (9:16:18h/ GER) auf Platz 2. Komplettiert wird das Siegerpodest vom Franzosen Gregory Jousset (9:32:55h).

18:21 - Die schnellsten Frauenstaffeln 2018

Knappe 8 Minuten trennten die beste Frauenstaffeln beim DATEV Challenge Roth 2018 zwischen Gold und Bronze. Hier sind die weiblichen Ergebnisse des Staffelrennens:

  1. 9:13:14h - Team Radsport Buchstaller 1
  2. 9:19:25h - Team Twenty.Six by DVAG Oliver Krauß
  3. 9:21:45h - Radsport Buchstaller 1

18:15 - Die schnellsten Mixed Staffeln

Und auch die gemischten Staffeln haben heute nichts anbrennen lassen und sind deutlich unter 9h geblieben. Hier nun die Übersicht der Mixed Staffel Wertung:

  1. 7:49:23h - Team Radsport Buchstaller 2
  2. 8:02:35h - Tri Team FFB Mixed
  3. 8:05:31h - Team Twenty.Six by Der Baranski

18:10 - Die schnellsten Männer Staffeln

Fast 25min vor dem besten Einzelstarter führt die erste Männerstaffel die Ergebnisliste an. Hier kommen die Top 3 der Männer Staffeln beim DATEV Challenge Roth 2018:

  1. 7:21:40h - Guttenberger + Partner 06
  2. 7:39:42h - Team Twenty.Six by Radsport Ibert
  3. 7:54:28h - Team Twenty.Six by Schlenk

18:00 - Über 750 Athletinnen und Athleten im Ziel

Nach 11:30 Stunden seit dem ersten Startschuss am Main-Donau-Kanal sind über 750 Athleten schon im Ziel angekommen. Aktuell fehlen noch 95 Athleten im Radziel. Der Großteil der noch 2200 Triathleten auf der Strecke hat den Halbmarathon schon absolviert und befindet sich auf dem Weg nach Roth und Büchenbach. 

15:45 - 3062 Athleten gestartet beim DATEV Challenge Roth

Insgesamt sind 3062 Athletinnen und Athleten auf die Strecken des DATEV Challenge Roth gestartet. In der Zwischenzeit sind 58 Triathletinnen und Triathlete im Ziel. 

Aktuell sind noch 417 Athleten auf der Radstrecke. 

15:36 - Bianca Steurer wird Sechste

Die Österreicherin Bianca Steurer kommt in 9:02:44 Stunden auf den sechsten Platz. 

15:29 - Yvonne van Vlerken komplettiert Top 5

Die Niederländerin Yvonne van Vlerken kommt mit 8:54:40 Stunden auf den fünften Platz. 

15:24 - Laura Siddall wird Vierte

Die Britin Laura Siddall finisht mit 8:48:42 Stunden und kommt auf Platz vier. 

15:20 - Sali Kaisa wird Dritte

Die Finnin Sali Kaisa kommt mit 8:46:49 Stunden auf den dritten Platz. Respekt vor dieser Willensleistung und körperlichen Leistung. 

15:17 - Daniela Sämmler gewinnt den Challenge Roth 2018

Was für ein Finish für den DATEV Challenge Roth 2018. Daniela Sämmler wehrt das letzte Aufbäumen von Lucy Charles erfolgreich ab und gewinnt in 8:43:42 Stunden.Damit unterbietet Daniela Sämmler den alten deutschen Rekord von 8:47:26 Stunden aufstellt von Sandra Wallenhorst 2008 in Österreich. 

Lucy Charles konnte auf dem letzten Kilometer nochmal beschleunigen und kommt auf neun Sekunden heran. Ihre Endzeit liegt bei 8:43:51 Stunden. 

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